Kommende Veranstaltungen

Fr 3. Juni – So 4. September 2022

litafrika – Poesien eines Kontinents
Ausstellung
Strauhof Zürich

Ausgangspunkt der ersten Ausstellung ist die monumentale Anthologie «Afrika im Gedicht» (Zürich 2015): Das von Al Imfeld herausgegebene Buch umspannt die Zeit von 1960 bis 2014 und umfasst mehr als 550 Gedichte aus allen Teilen des afrikanischen Kontinents.

«Poesien eines Kontinents» inszeniert exemplarische Gedichte in den Originalsprachen und in deutscher Übersetzung. Die Auswahl spannt einen weiten Bogen von postkolonialen Klassikern bis zur aktuellen Slam- und Spoken-Word-Szene. Ebenso erhalten die Dichterinnen und Dichter selbst das Wort; sie geben Einblick in ihr Schaffen und machen die literarische und sprachliche Vielfalt Afrikas sichtbar. Die Ausstellung thematisiert zudem die Vermittlung und Rezeption dieser Poesien im deutschen Sprachraum sowie die Ambivalenz des Blicks aus der Schweiz.

Al Imfeld (1935–2017), der Herausgeber der Gedichtsammlung, hat über Jahrzehnte die Vermittlung der Literaturen Afrikas in der Deutschschweiz geprägt. Mit seinen Artikeln und Auftritten hat er zahllose Literaturschaffende aus Afrika im deutschen Sprachraum bekannt gemacht und zur Gründung diverser Förderinstitutionen beigetragen. Auch wenn der Anthologie eine eurozentrische Sichtweise zugrunde liegt, so trafen doch weitgehend die Dichterinnen und Dichter selbst die Auswahl der Gedichte.

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Fr 3. Juni bis So 4. September 2022

Öffnungszeiten:
Di | Mi | Fr 12–18 Uhr
Do 12–22 Uhr
Sa | So 11–17 Uhr

Öffentliche Führungen:
Mi 8. Juni, 6. Juli, 17. August | 12.15 Uhr
So 19. Juni, 24. Juli, 28. August | 14 Uhr

Kuration: Christa Baumberger und Rémi Jaccard
Kuratorische Assistenz: Nicole Schmid
Grafik: Rahel Arnold
Œil extérieur: Zineb Benkhelifa, Chudi Bürgi, Ana Sobral, Zukiswa Wanner
Video/Schnitt: Felix Hergert, Carlotta Holy
Leihgaben: Staatsarchiv Luzern, Stiftung Litar, Universitätsbibliothek Basel, Zentralbibliothek Zürich, private Leihgeber

In Kooperation mit dem Strauhof Zürich
Unterstützt von Pro Helvetia, Ernst Göhner Stiftung

Die zweite Ausstellung 2023 wird von Zukiswa Wanner (Südafrika) kuratiert.

Tickets: CHF 10 | CHF 6 | CHF 0 (bis 16 Jahre)

Download: PDF Flyer

Strauhof
Augustinergasse 9
CH-8001 Zürich


Mi 17. August 2022 | 12.15 Uhr

litafrika – Poesien eines Kontinents
Führung mit Rémi Jaccard, Co-Kurator
Strauhof Zürich

Der Co-Kurator Rémi Jaccard führt durch die Ausstellung, gibt Einblick in deren Entstehung und teilt seinen persönlichen Zugang zu den Gedichten.

Ausgangspunkt der ersten Ausstellung ist die monumentale Anthologie «Afrika im Gedicht» (Zürich 2015): Das von Al Imfeld herausgegebene Buch umspannt die Zeit von 1960 bis 2014 und umfasst mehr als 550 Gedichte aus allen Teilen des afrikanischen Kontinents.

«Poesien eines Kontinents» inszeniert exemplarische Gedichte in den Originalsprachen und in deutscher Übersetzung. Die Auswahl spannt einen weiten Bogen von postkolonialen Klassikern bis zur aktuellen Slam- und Spoken-Word-Szene. Ebenso erhalten die Dichterinnen und Dichter selbst das Wort; sie geben Einblick in ihr Schaffen und machen die literarische und sprachliche Vielfalt Afrikas sichtbar. Die Ausstellung thematisiert zudem die Vermittlung und Rezeption dieser Poesien im deutschen Sprachraum sowie die Ambivalenz des Blicks aus der Schweiz.

Weitere Führung:
So 28. August | 14.00 Uhr

Tickets: CHF 10 | CHF 6 | CHF 0 (bis 16 Jahre)

Download: PDF Flyer

Strauhof
Augustinergasse 9
CH-8001 Zürich


Di 23. August 2022 | 12.15 Uhr

litafrika – Poesien eines Kontinents
30 Minuten mit Sylvia Arthur
Strauhof Zürich, Live-Schaltung

Die «Library Of Africa and The African Diaspora» (LOATAD) in Accra, Ghana, ist eine Bibliothek, aber auch ein Archiv, ein Museum, eine Schreibresidenz, und eine Forschungseinrichtung: Sie widmet sich der Sammlung und Sichtbarmachung von Autor:innen aus Afrika und der Diaspora vom späten 19. Jahrhundert bis heute. Die Direktorin und Initiantin Sylvia Arthur von LOATAD ist an diesem Mittag zugeschaltet und gibt einen Einblick in das Haus und ihre Arbeit. In Englisch; Teilnahme vor Ort im Strauhof (Live-Schaltung) sowie Online-Teilnahme möglich. Anmeldung und Teilnahme-Link unter vermittlung@strauhof.ch.

Im Rahmen der Ausstellung «litafrika: Poesien eines Kontinents».
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Download: PDF Flyer

Strauhof
Augustinergasse 9
CH-8001 Zürich

Foto: LOATAD, Nipah Dennis.


So 28. August 2022 | 14.00 Uhr

litafrika – Poesien eines Kontinents
Führung mit Co-Kuratorin Christa Baumberger
Strauhof Zürich

Die Co-Kuratorin Christa Baumberger führt durch die Ausstellung, gibt Einblick in deren Entstehung und teilt ihren persönlichen Zugang zu den Gedichten.

Ausgangspunkt der ersten Ausstellung ist die monumentale Anthologie «Afrika im Gedicht» (Zürich 2015): Das von Al Imfeld herausgegebene Buch umspannt die Zeit von 1960 bis 2014 und umfasst mehr als 550 Gedichte aus allen Teilen des afrikanischen Kontinents.

«Poesien eines Kontinents» inszeniert exemplarische Gedichte in den Originalsprachen und in deutscher Übersetzung. Die Auswahl spannt einen weiten Bogen von postkolonialen Klassikern bis zur aktuellen Slam- und Spoken-Word-Szene. Ebenso erhalten die Dichterinnen und Dichter selbst das Wort; sie geben Einblick in ihr Schaffen und machen die literarische und sprachliche Vielfalt Afrikas sichtbar. Die Ausstellung thematisiert zudem die Vermittlung und Rezeption dieser Poesien im deutschen Sprachraum sowie die Ambivalenz des Blicks aus der Schweiz.

Tickets: CHF 10 | CHF 6 | CHF 0 (bis 16 Jahre)

Download: PDF Flyer

Strauhof
Augustinergasse 9
CH-8001 Zürich


Di 30. August 2022  | 19.00–21.00 Uhr
Lesekreis Litar und Viceversa | Kreis #03
«Vom Nachexil»
Litar Zürich

Sprachen sind fundamental für die Verständigung, und was wäre in Zeiten der Krise und des Krieges wichtiger als der Dialog? Wir glauben an die leise Kraft der Literatur und an das Gespräch. Der neue Lesekreis von Litar und Viceversa ist der Mehrsprachigkeit und der Verständigung zwischen den Sprachen und Menschen gewidmet. 

Kreis #03
Georges-Arthur Goldschmidt «Vom Nachexil» (2020) | «L’exil et le rebond» (2018)
Georges-Arthur Goldschmidt, 1928 in Reinbek bei Hamburg geboren, emigrierte als Kind nach Italien und später nach Frankreich, wo er aufwuchs und bis heute lebt. Der vielfach ausgezeichnete Autor ist ein eminenter Vertreter der Holocaustliteratur. Im autobiografischen Essay «Vom Nachexil» erzählt Goldschmidt von seiner Jugend in einem französischen Internat, von seinen zum Protestantismus konvertierten Vorfahren und dem deutsch-jüdischen Leben vor dem Dritten Reich. Weit mehr als ein Lebensbericht, ist es eine grundlegende Reflexion über das Exil und sprachliche Heimat. Mit diesem Essay kehrt Goldschmidt zum ersten Mal zu seiner «Muttersprache» Deutsch zurück.

Lesekreis Litar und Viceversa
Der Lesekreis wendet sich an alle Menschen, die gerne lesen, nachdenken und miteinander diskutieren. Er wird von Christa Baumberger (Litar), Ruth Gantert (Jahrbuch der Schweizer Literaturen Viceversa) und der rumänisch-französischen Literaturvermittlerin Monica Salvan (Rumänisches Literaturmuseum Iaşi) moderiert. Jährlich finden fünf bis sechs Treffen statt, wobei auch nur einzelne Abende besucht werden können. Bei jedem Treffen steht ein Buch im Zentrum, das von den Teilnehmenden im Voraus gelesen wird. An ausgewählten Abenden sind auch die Autor:innen zu Gast. Die Teilnahme ist kostenfrei und jeder Lesekreis klingt bei einem Apéro aus.

Bitte lesen Sie im Voraus wahlweise auf Deutsch oder Französisch: 
Georges-Arthur Goldschmidt: Vom Nachexil. Wallstein, Göttingen 2020
Georges-Arthur Goldschmidt: L’exil et le rebond. Editions de l’éclat, Paris 2018

Diskutiert wird gerne mehrsprachig (v.a. Deutsch und Französisch).

Anmeldung (bis 26. August): 044 291 99 00 | info@litar.ch

Litar
Letzistrasse 23
CH-8006 Zürich

Der Agenda-Eintrag zeigt ein Werk des Zürcher Künstlers Urs Frei. Er wird von der Galerie Mark Müller, Zürich, vertreten. Foto: Zeljko Gataric. 


Sa 3. September 2022 | 18.00–01.00 Uhr

litafrika – Poesien eines Kontinents
Lange Nacht der Zürcher Museen
Strauhof Zürich

Amt für Poesie. Poesie-Performances (ca. 20 Minuten)
Das Performance-Duo mit Ouelgo Téné und Vivianne Mösli infiltriert den ganzen Abend lang den Strauhof und die Umgebung des Museums mit Gedichten. Als Installation, als Inszenierung, gekritzelt, geflüstert.

Kurzführungen mit den Co-Kuratoren Christa Baumberger und Rémi Jaccard durch die Ausstellung «litafrika: Poesien eines Kontinents» (ca. 15 Minuten).

Im Rahmen der Ausstellung «litafrika: Poesien eines Kontinents».
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Download: PDF Flyer

Strauhof
Augustinergasse 9
CH-8001 Zürich

Foto: Stephan Lichtensteiger


Di 13. September 2022
Preisverleihung 
Kulturpreis des Kantons Zürich an Hannes Binder
Literaturhaus Zürich

Der Zürcher Illustrator wird für sein künstlerisches Lebenswerk mit dem Kulturpreis 2022 ausgezeichnet. Herzliche Gratulation!

Hannes Binder (*1947) hat an der Zürcher Kunstgewerbeschule studiert und ist seit 1972 als selbstständiger Illustrator für zahlreiche Printmedien und Buchverlage tätig, darunter stilprägende Publikationen wie «NZZ Folio», «Der Spiegel», «Stern» und «Die Zeit».

Eine besondere künstlerische Nähe verbindet Hannes Binder mit dem Autor Friedrich Glauser. In über vierzig Jahren hat er nahezu alle seiner Werke illustriert. Für den von Litar unterstützten Briefband Friedrich Glauser «Jeder sucht sein Paradies...». Briefe, Berichte, Gespräche (Limmat Verlag, Zürich 2021) hat er eigens Zeichnungen angefertigt. Diese Schabkartonzeichnungen waren von Mai bis Juli 2021 im Rahmen der Installation «Friedrich Glausers Zelle» in der Galerie Litar zu sehen.  

Daneben verfasst er seit über dreissig Jahren eigene Comic- und Bilderbücher. Die Schabkartontechnik – der vorgetäuschte Holzschnitt – ist Hannes Binders Markenzeichen. Sowohl nach literarischen Vorlagen als auch bei eigenen Geschichten verdichtet er Raum und Zeit, Architektur und Natur zu komplexen Bildern. Seine Welten – fantastische Kompositionen in Schwarz und Weiss – sind abstrakt, und gerade deshalb entfalten sie einen grossen Sog: In seinen Schraffuren kann man sich verlieren und vieles wiederfinden. Sie verbinden die grosse Geste mit der Sorgfalt zum Detail.

Hannes Binder wird für seine ausgewiesene künstlerische Qualität und Eigenständigkeit mit dem Kulturpreis 2022 ausgezeichnet, wie es in der Mitteilung des Regierungsrates heisst.

Nur mit Einladung.

Literaturhaus Zürich
Limmatquai 62
CH-8001 Zürich


So 18. September 2022 | 14.30–15.30 Uhr
Literarischer Herbst Gstaad 
Femmage Adelheid Duvanel
Gstaad

Literarischer Herbst Gstaad ist ein Forum für zeitgenössische Literatur im Berner Oberland, das Festival findet immer während vier Tagen im September statt. Litar ist jeweils Kooperationspartner der Abschlussveranstaltung, die sich thematisch im Programm "Stimmlos" einordnet. 2022 geht es in der Veranstaltung mit Friederike Kretzen und Christa Baumberger um Adelheid Duvanel.


CH-3780 Gstaad


Di 8. November 2022  | 19.00–21.00 Uhr
Lesekreis Litar und Viceversa | Kreis #04
«Geschichte eines Lebens»
Litar Zürich

Sprachen sind fundamental für die Verständigung, und was wäre in Zeiten der Krise und des Krieges wichtiger als der Dialog? Wir glauben an die leise Kraft der Literatur und an das Gespräch. Der neue Lesekreis von Litar und Viceversa ist der Mehrsprachigkeit und der Verständigung zwischen den Sprachen und Menschen gewidmet. 

Kreis #04
Aharon Appelfeld «Geschichte eines Lebens» (2005)
Der in Czernowitz in der heutigen Ukraine geborene Autor war 16 Jahre alt, als er allein nach Palästina auswanderte, und sich mit dem Hebräischen auch eine neue Sprache aneignete.

Lesekreis Litar und Viceversa
Der Lesekreis wendet sich an alle Menschen, die gerne lesen, nachdenken und miteinander diskutieren. Er wird von Christa Baumberger (Litar), Ruth Gantert (Jahrbuch der Schweizer Literaturen Viceversa) und der rumänisch-französischen Literaturvermittlerin Monica Salvan (Rumänisches Literaturmuseum Iaşi) moderiert. Jährlich finden fünf bis sechs Treffen statt, wobei auch nur einzelne Abende besucht werden können. Bei jedem Treffen steht ein Buch im Zentrum, das von den Teilnehmenden im Voraus gelesen wird. An ausgewählten Abenden sind auch die Autor:innen zu Gast. Die Teilnahme ist kostenfrei und jeder Lesekreis klingt bei einem Apéro aus.

Bitte lesen Sie im Voraus: 
Aharon Appelfeld: Geschichte eines Lebens. Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauser. Rowohlt, Berlin 2005

Diskutiert wird gerne mehrsprachig (v.a. Deutsch und Französisch).

Anmeldung (bis 4. November): 044 291 99 00 | info@litar.ch

Litar
Letzistrasse 23
CH-8006 Zürich

Der Agenda-Eintrag zeigt ein Werk des Zürcher Künstlers Urs Frei. Er wird von der Galerie Mark Müller, Zürich, vertreten. Foto: Zeljko Gataric.