Kommende Veranstaltungen

 

Fr 26. bis So 28. Februar 2021

ONLINE | Kooperationsveranstaltung
Tage südosteuropäischer Literatur
Festival
Literaturhaus Zürich

Seit sechs Jahren lädt das Literaturhaus Ende Februar zu einem Festival ein, das sich der Literatur einer Region oder eines Landes widmet. Das Eintauchen in eine Vielzahl von Geschichten ermöglicht differenzierte Einblicke und Erkenntnisse jenseits von Klischees und kurzlebigen Schlagzeilen. Dieses Jahr liegt der Fokus auf Südosteuropa – einer Region inmitten von Europa, reich an Geschichte und Geschichten, Sprachen und literarischen Traditionen. Das Literaturhaus lädt Autor*innen, Übersetzer*innen und Musiker ein, in Lesungen, Podiumsdiskussionen und Übersetzergesprächen ihre Werke vorzustellen und miteinander ins Gespräch zu kommen: Es geht um individuelle Erfahrungen und Generationenthemen, um konfliktbeladene Nachbarschaften und Brückenschläge, um Krieg und Frieden, Diaspora und Verwurzelung. Zu Wort kommen auch zahlreiche Kulturschaffende und Schriftsteller*innen, die in den letzten Jahrzehnten aus dem Balkan in die Schweiz gekommen sind und heute zu den spannendsten literarischen Stimmen gehören.

Litar ist Kooperationspartner der aktuellen Ausgabe.

Link zu den Veranstaltungen. Die Veranstaltungen finden ausschliesslich online statt.

PDF deutschsprachiger Flyer
PDF serbo-kroatisch-bosnischer Flyer

Literaturhaus Zürich
Limmatquai 62
CH-8001 Zürich


 

Mo 15. März 2021 | 13.30-14.30 Uhr

ONLINE | Afrika lesen
Literaturmittag mit der Literaturwissenschaftlerin Ana Sobral 
Litar Zürich

Das Gespräch mit Ana Sobral, Assistenzprofessorin für «Global Literatures in English» (UZH), umkreist die Literaturen unabhängiger afrikanischer Nationen von 1960 bis 1990, mit Fokus auf Ghana, Nigeria und Kenya.

Die Reihe «Literaturmittag» fördert den Austausch zu Literaturen und Kulturen aus dem afrikanischen Kontinent. Jeder «Literaturmittag» hat einen Gast und einen thematischen Schwerpunkt. Als Werkstattgespräch begleiten sie die Erschliessung der Artikelsammlung Al Imfeld und greifen aktuelle Fragen auf. Konzept und Moderation der Reihe: Christa Baumberger und Nicole Schmid.

Die Runde ist offen,Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung unter: info@litar.ch

Die Literaturmittage finden bis auf Weiteres als Online-Veranstaltung statt. Sobald es die Situation erlaubt, laden wir wieder zur Tafelrunde mit Speis und Trank bei Litar ein.

Litar
Letzistrasse 23
CH-8006 Zürich


 

Di 30. März 2021 | 17.00-18.00 Uhr

ONLINE | Afrika lesen
Literaturmittag mit der Autorin Maaza Mengiste
Litar Zürich

Frauen in der Literatur und Archive als literarische Inspiration. Die äthiopisch-US-amerikanische Autorin Maaza Mengiste hat für ihren neusten Roman «The Shadow King» (2019) viel über die Bedeutung des Archivs nachgedacht. Sie stellt Frauen in den Mittelpunkt und entwirft ein neues Bild der äthiopischen Geschichte. Ein Gespräch über Fotografien, Erinnerungen von Frauen und die Lücken der offiziellen Geschichtsschreibung. 

Die Reihe «Literaturmittag» fördert den Austausch zu Literaturen und Kulturen aus dem afrikanischen Kontinent. Jeder «Literaturmittag» hat einen Gast und einen thematischen Schwerpunkt. Als Werkstattgespräch begleiten sie die Erschliessung der Artikelsammlung Al Imfeld und greifen aktuelle Fragen auf. Konzept und Moderation der Reihe: Christa Baumberger und Nicole Schmid.

Die Runde ist offen, Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung unter: info@litar.ch

Die Literaturmittage finden bis auf Weiteres als Online-Veranstaltung statt. Sobald es die Situation erlaubt, laden wir wieder zur Tafelrunde mit Speis und Trank bei Litar ein.

Litar
Letzistrasse 23
CH-8006 Zürich


 

Di 20. April | 12.15-12.45 Uhr

Kooperationsveranstaltung
30 Minuten mit Nicole Schmid & Mariama Seck
Gespräch
Strauhof Zürich

In der Installation «Iris braucht Komplizinnen», die in der Ausstellung «Iris von Roten – Frauen im Laufgitter» im Strauhof zu sehen ist, hat auch die US-amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde (1934–1992) ihren Platz. Die Veranstaltung bringt zwei weitere Schwarze Pionierinnen ins Gespräch: Die aus Martinique stammende Intellektuelle und Journalistin Paulette Nardal (1896–1985) und die nigerianische Autorin und Verlegerin Flora Nwapa (1931–1993). Paulette Nardal verschafft sich als intellektuelle Stimme im Paris der Zwischenkriegszeit Gehör und gilt als Wegbereiterin der frühen Négritude-Bewegung. Flora Nwapa entfachte mit ihrem Roman «Efuru» von 1966 eine Debatte über Geschlechterrollen und inspiriert bis heute nigerianische Schriftstellerinnen.

Die Forscherinnen Mariama Seck und Nicole Schmid unterhalten sich ausgehend von ihrer Arbeit mit Archivmaterial über die Anliegen, Kämpfe und Errungenschaften der beiden Schwarzen Pionierinnen.

In Zusammenarbeit mit dem Strauhof.

Eintritt: Ausstellungsticket Strauhof + 6 CHF 
Beschränkte Teilnehmer*innenzahl | Anmeldung: vermittlung@strauhof.ch
Ausstellung: Iris von Roten – Frauen im Laufgitter

Nicole Schmid erschliesst bei Litar im Rahmen des Projekts «Afrika lesen» die Artikelsammlung von Al Imfeld.

Strauhof Zürich
Augustinergasse 9
8001 Zürich