Vernissage «Friedrich Glausers Zelle». Galerie Litar, Zürich-Oberstrass, 28. Mai 2021, © Ayse Yavas

 

 


So 19. September 2021 | 14.30 Uhr

Stimmlos | Stimmkünstler Friedrich Glauser
Literarischer Herbst Gstaad
Hotel Le Grand Bellevue, Gstaad

Der Literarische Herbst Gstaad ist ein Forum für zeitgenössische Literatur in der Region Obersimmental – Saanenland – Pays-d'Enhaut. Es bietet Lesungen und Gespräche vor einer grandiosen Bergkulisse, viele spannende Entdeckungen und persönliche Begegnungen mit Autorinnen und Autoren. Die Veranstaltungen finden in Gstaad, Lauenen, Saanen und Zweisimmen statt. 
Zu Gast ist auch der Stimmkünstler Friedrich Glauser. Christa Baumberger präsentiert ihr Buch Friedrich Glauser «Jeder sucht sein Paradies…» Briefe, Berichte, Gespräche und spricht mit Liliane Studer über die Entstehung und ihre Recherchen. Dabei erklingt eine Vielzahl an Stimmen, gelesen von den Schauspielern Isabelle Menke und Thomas Douglas.

Eine Kooperation von Literarischer Herbst Gstaad und Litar. 
Litar beteiligt sich neu mit dem Programm «Stimmlos» am Literarischen Herbst Gstaad. Die Kooperation will verstorbenen, vergessenen oder zu wenig gehörten Autorinnen und Autoren eine Stimme geben. Zum Ausklang des Festivals am Sonntagnachmittag heisst es: Bühne frei und Ohren auf!

Programm: Download PDF
Infos: Literarischer Herbst Gstaad

Hotel Le Grand Bellevue
Untergstaadstrasse 17
CH-3780 Gstaad


Fr 17. September 2021 | 10.00-18.00 Uhr

Symposium | Literaturen der Schweiz
Kulturhaus Helferei, Zürich

Die Menschen in der Schweiz schreiben und lesen schon lange nicht mehr nur in Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch, sondern in vielen weiteren Sprachen. 

Die «fünften Landessprachen» in der Schweizer Literatur führten lange Zeit eine Existenz im Verborgenen, in den letzten Jahren traten sie zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit: Der Blick auf die Vielfältigkeit literarischer Sprachen und Textformen erweitert und öffnet sich. Doch wovon ist eigentlich die Rede, wenn wir von den fünften Landessprachen sprechen – von welchen Sprachen, Texten, Autor*innen, Lesenden? Wie kann den Schreibenden und Texten mehr Raum gegeben werden? Wie verbinden sich literarische Aspekte mit Fragen kultureller oder politischer Integration? Diesen und vielen weiteren Fragen will das Literaturhaus in einem Symposium nachgehen.

Das Symposium kombiniert Vorträge, Podiumsdiskussionen (mit Einbezug der Symposiumsteilnehmenden) und Ateliers. Zu Wort kommen Autor*innen, Übersetzer*innen, verschiedene Projekte und Organisationen aus dem Literaturbereich, Verlage und Förderinstitutionen. Es richtet sich sowohl an Fachpersonen (Literatur- und Kulturvermittler*innen, Kultur- und Förderinstitutionen, Übersetzer*innen u.a.) wie auch an ein breiteres, an diesem Thema interessiertes Publikum.

Organisation: Literaturhaus Zürich in Kooperation mit Litar, Verein Alit, Weiter Schreiben Schweiz, Übersetzerhaus Looren, mit Unterstützung der Oertli-Stiftung u.a.

Programm:  Flyer (Deutsch)| Flyer (Englisch)

Informationen: Literaturhaus Zürich

Kulturhaus Helferei
Kirchgasse 13
CH-8001 Zürich


So 12. September 2021 | 12 Uhr

Afrika lesen
Literaturmittag mit Al Imfelds Tafelrunde
Paranoia City Buch & Wein

«Kommt nach Zürich, philosophiert über und trinkt aufs Leben in meiner etwas engen Wohnung!» – so pflegte es Al Imfeld in seinen Einladungen zu schreiben. Und: «Bleibt Freunde, und macht weiter!»

Das hat er seinen Bekannten mit auf den Weg gegeben, was sie heute immer noch ernst nehmen: Seit Sommer 2018 organisiert der Verein Al Imfelds Tafelrunde ein monatliches Treffen im Spirit von Al Imfeld, so wie er es an der Konradstrasse selbst gerne hatte. Alle sind herzlich eingeladen bei Speis und Trank den freien Gedanken nachzuhängen, Gedichten und Erzählungen von Jung und Alt zuzuhören, Visionen und Projekte zu teilen, mitzuteilen, auszutauschen und weiterzuspinnen.

Mehr Infos: Al Imfelds Tafelrunde

Paranoia City Buch & Wein
Ankerstrasse 12
CH-8004 Zürich


Do 9. September 2021 | 18.30 Uhr

Stimmlos | Stimmkünstler Friedrich Glauser
Friedrich Glauser: Zum 125. Geburtstag
Museum Langmatt, Baden

Eine Soiree zu Glausers 125. Geburtstag. Die Autorin Ursula Hasler und die Herausgeberin Christa Baumberger sind dem ungewöhnlichen Schweizer Schriftsteller schon lange auf der Spur. Christa Baumbergers Briefband «Friedrich Glauser – Jeder sucht sein Paradies…» gibt dem Autor und vielen seiner Weggefährten eine Stimme und lässt die Leserschaft tief in Glausers ‹Lebensroman› eintauchen. In Ursula Haslers Roman «Die schiere Wahrheit» wird Glauser, Schöpfer der Wachtmeister Studer-Romane, unversehens selbst zur Romanfigur: Im Sommer 1937 begegnet Glauser dem Maigret-Vater Georges Simenon und sie entwerfen zusammen einen Kriminalroman.

In Kooperation mit Literarische Gesellschaft Baden

Programm: Museum Langmatt

Museum Langmatt
Römerstrasse 30
CH-5401 Baden


Mi 8. September 2021 | 18.00 Uhr

Stimmlos | Stimmkünstler Friedrich Glauser
SJW-Jahresvernissage
Kulturpark Zürich

90 Jahre SJW! Das Schweizerisches Jugendschriftenwerk, gegründet im Sommer 1931, feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag. Präsentiert werden die 13 Neuerscheinungen 2021, darunter auch Friedrich Glausers Novelle «Die Verschwundene». Das Heft wurde in Kooperation mit Litar realisiert und wunderbar illustriert von Sabine Rufener.

Infos:  www.sjw.ch

Kulturpark Zürich
Pfingstweidstrasse 16
CH-8005 Zürich


Fr 13. August 2021 | 18.00-19.00 Uhr

Stimmlos | Friedrich Glausers Zelle
«Lebensspuren Ascona». Festival 70 Jahre Libreria della Rondine
Casa Serodine, Ascona TI

In einer dreitägigen Veranstaltungsreihe in der Casa Serodine in Ascona werden Autorinnen und Autoren in Lesungen und Performances über Literaten erzählen und sprechen, deren Leben mit dem Tessin und Ascona verbunden war. Glauser weilte 1919/20 in Ascona und verkehrte in den dortigen Künstlerkreisen.

Hannes Binder und Christa Baumberger zeigen die Bild-Ton- Installation «Friedrich Glausers Zelle» mit Dokumenten aus Glausers Leben und Illustrationen von Hannes Binder.

Link zum Programm «Lebensspuren Ascona»

Flyer «Lebensspuren Ascona»

Casa Serodine
Piazza San Pietro
CH-6612 Ascona TI


Sa 10. Juli 2021 | 13.00-17.00 Uhr

Stimmlos | Friedrich Glausers Zelle
Finissage
Galerie Litar Zürich

Ab 13 Uhr Offene Zelle und Open House
15 Uhr Werkstattgespräch mit dem Illustrator Hannes Binder und der Kuratorin Christa Baumberger

Begleitend zur begehbaren Installation «Friedrich Glausers Zelle» sind in der Galerie Litar Zeichnungen des Illustrators Hannes Binder zu sehen. Inspiriert von den Briefen des Autors, zeigen sie die Weite von Glausers Gedankenwelt.

Hannes Binder (*1947) lebt als freischaffender Illustrator und Künstler in Zürich. Seit dreissig Jahren ist er Glauser auf der Spur, seine Schabkartonzeichnungen sind legendär und es gibt kaum einen Text von Glauser, den er nicht gezeichnet hat. Für Friedrich Glausers Zelle sind nochmals neue Zeichnungen entstanden. Höchste Zeit für ein Werkstattgespräch: Was haben Schreiben und Schaben gemeinsam? Wie zeichnet man mit dem Messer? Und was fasziniert Hannes Binder an Glauser? 

Mit diesem Gespräch lassen wir die erste Ausstellung in der Galerie Litar ausklingen. Anschliessend laden wir Sie herzlich zu einem sommerlichen Apéro in unserem Gartenhof ein.

Litar
Letzistrasse 23 (im Hof)
CH-8006 Zürich


Sa 3. Juli 2021 | 14.00-15.30 Uhr

Stimmlos | Friedrich Glausers Zelle
«20 Minuten mit Ursula Hasler»
Galerie Litar Zürich

Tête-à-tête mit Ursula Hasler, Autorin des Romans Die schiere Wahrheit, der im August 2021 im Limmat Verlag Zürich erscheint. 

Ursula Hasler lebt als Autorin in Baden. In ihrem neuen Roman lernen sich Friedrich Glauser und Georges Simenon beim Strandurlaub an der Atlantikküste kennen und schreiben gemeinsam einen Kriminalroman. Auf das Resultat darf man gespannt sein! Noch vor Erscheinen ihres Romans liest uns die Autorin einige Szenen vor und gibt uns Einblick in ihre Schreibwerkstatt: Wie pirscht man sich an die Urväter des Französischen und des Schweizer Krimis heran? Und wie wird daraus eine eigene Geschichte?

Litar
Letzistrasse 23 (im Hof)
CH-8006 Zürich


Sa 26. Juni 2021 | 14.00-15.30 Uhr

Stimmlos | Friedrich Glausers Zelle
«20 Minuten mit Sabine Rufener»
Galerie Litar Zürich

Tête-à-tête mit Sabine Rufener, Illustratorin der SJW-Publikation Friedrich Glauser «Die Verschwundene» (2021).

Sabine Rufener (*1972) lebt als freie Illustratorin in Basel. Sie experimentiert gerne mit verschiedensten Drucktechniken, Collage, Frottage, aber auch mit Farbstiften und Tusche. Sie hat sich Glauser mit einem ganz frischen, neuen Blick genähert. Bei der Tête-à-tête-Begegnung dürfen wir Sabine Rufener bei der Arbeit über die Schulter schauen und erfahren, was sie als Illustratorin an Glauser inspiriert und wie sie seine Geschichten in Bilder übersetzt.

Litar
Letzistrasse 23 (im Hof)
CH-8006 Zürich


Sa 19. Juni 2021 | 14.00-15.30 Uhr

Stimmlos | Friedrich Glausers Zelle
«20 Minuten mit Lionel Felchlin»
Galerie Litar Zürich

Tête-à-tête mit Lionel Felchlin, Übersetzer ins Französische des Bandes Friedrich Glauser. Chacun cherche son paradis. Correspondance choisie (Édition d'en bas, 2021) und der SJW-Publikation Friedrich Glauser «Die Verschwundene» (2021).

Lionel Felchlin (*1980) ist Übersetzer und Musiker. Er hat ein feines Gehör für sprachliche Zwischentöne, und wie Glauser selber bewegt er sich flink zwischen den Sprachen Deutsch und Französisch. Er hat schon einige Bücher von Friedrich Glauser und Hannes Binder ins Französische übertragen. «Ich bin kein Düchter», sagt Glauser. Wie übersetzt man das bloss? Diese und weitere Knacknüsse erwarten Sie an der Tête-à-tête-Begegnung mit dem Übersetzer.

Litar
Letzistrasse 23 (im Hof)
CH-8006 Zürich


Sa 12. Juni 2021 | 14.00-15.30 Uhr

Stimmlos | Friedrich Glausers Zelle
«20 Minuten mit Christa Baumberger»
Galerie Litar Zürich

Tête-à-tête mit Christa Baumberger, der Herausgeberin der Publikation Friedrich Glauser. «Jeder sucht sein Paradies...» Briefe, Berichte, Gespräche (Limmat Verlag 2021) und Kuratorin der Installation Friedrich Glausers Zelle.

Christa Baumberger (*1974) ist Literaturwissenschaftlerin, Kulturpublizistin und Kuratorin. Seit 2018 leitet sie die Stiftung Litar. Sie hat zu Friedrich Glauser promoviert und war von 2009 bis 2018 Kuratorin seines Nachlasses am Schweizerischen Literaturarchiv der Nationalbibliothek Bern. Bei der Tête-à-tête-Begegnung erzählt sie von der Detektivarbeit in Archiven, besonderen Funden und wie Stimmen wieder lebendig werden in einer Zelle mit vielen Spitzen, Ecken und Kanten.

Litar
Letzistrasse 23 (im Hof)
CH-8006 Zürich


Sa 5. Juni 2021 | 14.00-15.30 Uhr

Stimmlos | Friedrich Glausers Zelle
«20 Minuten mit Helmut Vogel»
Galerie Litar Zürich

Tête-à-tête mit Helmut Vogel, Schauspieler

Der aus Wien gebürtige Schauspieler Helmut Vogel gilt als «Stimme Glausers», seit er bei Christoph Kühns Dokumentarfilm «Glauser» (2012) als Sprecher mitgewirkt hat. Für den neu erschienenen Band mit Liebesbriefen von Friedrich Glauser (Unionsverlag Zürich 2021) hat Daniela Colombo eine Zusammenstellung für eine szenische Lesung mit Helmut Vogel und Graziella Rossi erarbeitet. An der heutigen Tête-à-tête-Begegnung hören Sie einige exklusive Kostproben. Lassen Sie sich von Glausers Sehnsucht, seinem Streben nach Liebe und Freiheit anstecken.

Litar
Letzistrasse 23 (im Hof)
CH-8006 Zürich


 

Sa 29. Mai 2021 | 14.00-15.30 Uhr

Stimmlos | Friedrich Glausers Zelle
«20 Minuten mit Marco Neuhaus»
Galerie Litar Zürich

Tête-à-tête mit Marco Neuhaus, editorischer Mitarbeiter der Publikation Friedrich Glauser. «Jeder sucht sein Paradies...» Briefe, Berichte, Gespräche, herausgegeben von Christa Baumberger, Illustrationen von Hannes Binder, Limmat Verlag Zürich, 2021

Der Germanist Marco Neuhaus (*1991) kennt sich gut mit Handschriften aus. Er hat Originalbriefe von Friedrich Glauser entziffert und ist bei kniffligen Recherchen  zu den Briefen Glausers tief in das Leben und Werk des Autors eingetaucht.  Als Mitarbeiter des Thomas-Mann-Archivs kennt er sich nicht nur mit Glauser gut aus, sondern auch mit Thomas Mann. Im Tête-à-tête-Gespräch gibt er Einblick in seine Mitarbeit am Glauser-Band und in die Literatur der 1920er und 1930er Jahre.

Litar
Letzistrasse 23 (im Hof)
CH-8006 Zürich


 

Fr 28. Mai 2021 | 17.00-20.00 Uhr

Stimmlos | Friedrich Glausers Zelle
Vernissage
Galerie Litar Zürich

Ab 17 Uhr Offene Zelle und Open House
18 Uhr | 19 Uhr Glauser-Spaziergang durch Zürich-Oberstrass mit Martin Dreyfus (Dauer 45 Min.)

Heute gehört er zu den bedeutendsten Schweizer Autoren des 20. Jahrhunderts: Friedrich Glauser (1896–1938). Zu Lebzeiten aber hatte er Mühe, Gehör zu finden. Lange Jahre in psychiatrischen Anstalten und im Gefängnis eingeschlossen, waren Briefe der einzige Kontakt zur Aussenwelt.
Die begehbare Installation «Friedrich Glausers Zelle» gibt dem Autor eine Stimme und ermöglicht zu seinem 125. Geburtstag eine persönliche Begegnung. Unmittelbar am Puls der Ereignisse hört man Friedrich Glauser und viele seiner Weggefährten sprechen, darunter Freundinnen, Vormunde, Psychiater und Anstaltsdirektoren. Die enge Zelle lässt erahnen, was es bedeutet interniert zu sein. Begleitend sind in der Galerie Litar Zeichnungen des Illustrators Hannes Binder zu sehen. Inspiriert von den Briefen des Autors, zeigen sie die Weite von Glausers Gedankenwelt.

Der von Martin Dreyfus geleitete Spaziergang führt auf Glausers Spuren durchs Quartier. Wer weiss noch, dass Glauser 1920 gleich um die Ecke gewohnt hat, bis er eines Nachts sang- und klanglos verschwand und einzig einen Sack mit Kleidern zurückliess? Der 45-minütige Spaziergang bringt einem Glauser näher und deckt unbekannte Facetten der Literaturstadt Zürich auf.

Mit dieser Installation und einem literarischen Spaziergang eröffnen wir unsere neue Galerie Litar. Ein Ort für kleine Ausstellungen und Veranstaltungen in überschaubarem Rahmen. 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Flyer zum Download

Litar
Letzistrasse 23 (im Hof)
CH-8006 Zürich


 

Di 20. April | 12.15-12.45 Uhr

Afrika lesen | Kooperationsveranstaltung
30 Minuten mit Nicole Schmid & Mariama Seck
Gespräch
Strauhof Zürich

In der Installation «Iris braucht Komplizinnen», die in der Ausstellung «Iris von Roten – Frauen im Laufgitter» im Strauhof zu sehen ist, hat auch die US-amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde (1934–1992) ihren Platz. Die Veranstaltung bringt zwei weitere Schwarze Pionierinnen ins Gespräch: Die aus Martinique stammende Intellektuelle und Journalistin Paulette Nardal (1896–1985) und die nigerianische Autorin und Verlegerin Flora Nwapa (1931–1993). Paulette Nardal verschafft sich als intellektuelle Stimme im Paris der Zwischenkriegszeit Gehör und gilt als Wegbereiterin der frühen Négritude-Bewegung. Flora Nwapa entfachte mit ihrem Roman «Efuru» von 1966 eine Debatte über Geschlechterrollen und inspiriert bis heute nigerianische Schriftstellerinnen.

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Die Forscherinnen Mariama Seck und Nicole Schmid unterhalten sich ausgehend von ihrer Arbeit mit Archivmaterial über die Anliegen, Kämpfe und Errungenschaften der beiden Schwarzen Pionierinnen.

Nicole Schmid erschliesst bei Litar im Rahmen des Projekts «Afrika lesen» die Artikelsammlung von Al Imfeld.

In Zusammenarbeit mit dem Strauhof.

Eintritt: Ausstellungsticket Strauhof + 6 CHF 
Beschränkte Teilnehmer*innenzahl | Anmeldung: vermittlung@strauhof.ch
Ausstellung: Iris von Roten – Frauen im Laufgitter

Strauhof Zürich
Augustinergasse 9
8001 Zürich


Di 30. März 2021 | 17.00-18.00 Uhr

ONLINE | Afrika lesen
Literaturmittag mit der Autorin Maaza Mengiste
Litar Zürich

English below

Frauen in der Literatur und Archive als literarische Inspiration. Die äthiopisch-US-amerikanische Autorin Maaza Mengiste hat für ihren neusten Roman «The Shadow King» (2019) viel über die Bedeutung des Archivs nachgedacht. Sie stellt Frauen in den Mittelpunkt und entwirft ein neues Bild der äthiopischen Geschichte. Ein Gespräch über Fotografien, Erinnerungen von Frauen und die Lücken der offiziellen Geschichtsschreibung. In englischer Sprache. Moderation: Nicole Schmid.

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Die Reihe «Literaturmittag» fördert den Austausch zu Literaturen und Kulturen aus dem afrikanischen Kontinent. Jeder «Literaturmittag» hat einen Gast und einen thematischen Schwerpunkt. Als Werkstattgespräch begleiten sie die Erschliessung der Artikelsammlung Al Imfeld und greifen aktuelle Fragen auf. Konzept der Reihe: Christa Baumberger und Nicole Schmid.

Die Runde ist offen, Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung unter: info@litar.ch

Die Literaturmittage finden bis auf Weiteres als Online-Veranstaltung statt. Sobald es die Situation erlaubt, laden wir wieder zur Tafelrunde mit Speis und Trank bei Litar ein.

Litar
Letzistrasse 23
CH-8006 Zürich

 

Talk with novelist Maaza Mengiste

Women in literature and archives as literary inspiration. While writing her most recent novel «The Shadow King» (2019), novelist and essayist Maaza Mengiste has thought a lot about the meaning of the archive. She puts the focus on women's stories and suggests a new perspective on Ethiopian history. A discussion about photography, women's memories, and the gaps in official historiography. In English.

Our series «Literaturmittag» («literary lunch») promotes the exchange with literatures and cultures from the African continent; in each session, a different guest is invited. Concept and interviews: Christa Baumberger and Nicole Schmid. Everybody is welcome to join – please register: info@litar.ch


Mo 15. März 2021 | 13.30-14.30 Uhr

ONLINE | Afrika lesen
Literaturmittag mit der Literaturwissenschaftlerin Ana Sobral 
Litar Zürich

Das Gespräch mit Ana Sobral, Assistenzprofessorin für «Global Literatures in English» (UZH), umkreist die Literaturen unabhängiger afrikanischer Nationen von 1960 bis 1990, mit Fokus auf Ghana, Nigeria und Kenya.

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Die Reihe «Literaturmittag» fördert den Austausch zu Literaturen und Kulturen aus dem afrikanischen Kontinent. Jeder «Literaturmittag» hat einen Gast und einen thematischen Schwerpunkt. Als Werkstattgespräch begleiten sie die Erschliessung der Artikelsammlung Al Imfeld und greifen aktuelle Fragen auf. Konzept und Moderation der Reihe: Christa Baumberger und Nicole Schmid.

Die Runde ist offen,Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung unter: info@litar.ch

Die Literaturmittage finden bis auf Weiteres als Online-Veranstaltung statt. Sobald es die Situation erlaubt, laden wir wieder zur Tafelrunde mit Speis und Trank bei Litar ein.

Litar
Letzistrasse 23
CH-8006 Zürich


Fr 26. bis So 28. Februar 2021

ONLINE | Kooperationsveranstaltung
Tage südosteuropäischer Literatur
Festival
Literaturhaus Zürich

Seit sechs Jahren lädt das Literaturhaus Ende Februar zu einem Festival ein, das sich der Literatur einer Region oder eines Landes widmet. Das Eintauchen in eine Vielzahl von Geschichten ermöglicht differenzierte Einblicke und Erkenntnisse jenseits von Klischees und kurzlebigen Schlagzeilen. Dieses Jahr liegt der Fokus auf Südosteuropa – einer Region inmitten von Europa, reich an Geschichte und Geschichten, Sprachen und literarischen Traditionen. Das Literaturhaus lädt Autor*innen, Übersetzer*innen und Musiker ein, in Lesungen, Podiumsdiskussionen und Übersetzergesprächen ihre Werke vorzustellen und miteinander ins Gespräch zu kommen: Es geht um individuelle Erfahrungen und Generationenthemen, um konfliktbeladene Nachbarschaften und Brückenschläge, um Krieg und Frieden, Diaspora und Verwurzelung. Zu Wort kommen auch zahlreiche Kulturschaffende und Schriftsteller*innen, die in den letzten Jahrzehnten aus dem Balkan in die Schweiz gekommen sind und heute zu den spannendsten literarischen Stimmen gehören.

Litar ist Kooperationspartner der aktuellen Ausgabe.

Link zu den Veranstaltungen. Die Veranstaltungen finden ausschliesslich online statt.

PDF deutschsprachiger Flyer
PDF serbo-kroatisch-bosnischer Flyer

Literaturhaus Zürich
Limmatquai 62
CH-8001 Zürich


Di 9. Februar 2021 | 19.30 Uhr

ONLINE | Stimmlos
Jeder sucht sein Paradies – ein Abend zu Friedrich Glauser 
Buchvernissage und Lesung
Literaturhaus Zürich

Mit Christa Baumberger, Herausgeberin, und Isabelle Menke und Thomas Douglas, Schauspielern

«Ich balanciere wie ein Seilkünstler auf dem lockeren Seil der Bürgerlichkeit», schreibt Friedrich Glauser 1921. Sein Leben glich einem Drahtseilakt und mehr als einmal stürzte er ab. Er gehört zu den aufregendsten Schweizer Autoren des 20. Jahrhunderts. Zu seinem 125. Geburtstag lassen die Schauspieler Isabelle Menke und Thomas Douglas einen Chor an Stimmen erklingen: Freunde, Gefährtinnen und Geliebte genauso wie den Vater, die Vormunde, Psychiater und Polizisten. Vor allem aber kommt an diesem Abend Glauser selber zu Wort. Die Literaturwissenschaftlerin Christa Baumberger hat im Band «Friedrich Glauser ‹Jeder sucht sein Paradies …›» (Limmat Verlag 2021) eine Fülle neuer Briefe, Berichte und zum ersten Mal auch Gespräche mit dem Sprachseilkünstler Friedrich Glauser gehoben. Moderation: Isabelle Vonlanthen.

Veranstaltung und Kollekte: Literaturhaus Zürich
Link zum Video: Youtube

Literaturhaus Zürich
Limmatquai 62
CH-8001 Zürich


Di 19. Januar 2021 | 13.30-14.30 Uhr

ONLINE | Afrika lesen
Literaturmittag mit dem Filmemacher Mischa Hediger 

Ambivalente Vermittlerfiguren und die Rolle des Archivs bei der postkolonialen Aufarbeitung: Der Schweizer Filmemacher Mischa Hedinger im Gespräch über seinen Film «African Mirror» (2019). Ausgehend vom Nachlass des Schweizer Ethnographen und «Afrika-Experten» René Gardi (1909-2000) problematisiert der Film den westlichen Blick auf afrikanische Kulturen.

Mehr...

Die Reihe «Literaturmittag» fördert den Austausch zu Literaturen und Kulturen aus dem afrikanischen Kontinent. Jeder «Literaturmittag» hat einen Gast und einen thematischen Schwerpunkt. Als Werkstattgespräch begleiten sie die Erschliessung der Artikelsammlung Al Imfeld und greifen aktuelle Fragen auf. Konzept und Moderation der Reihe: Christa Baumberger und Nicole Schmid.

Die Runde ist offen, Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung unter: info@litar.ch

Die Literaturmittage finden bis auf Weiteres als Online-Veranstaltung statt. Sobald es die Situation erlaubt, laden wir wieder zur Tafelrunde mit Speis und Trank bei Litar ein.

Litar
Letzistrasse 23
CH-8006 Zürich


Mo 23. November 2020 | 12.30-14.30 Uhr

ONLINE | Afrika lesen
Literaturmittag mit der Literaturvermittlerin Chudi Bürgi

Vierzig Jahre Vermittlung und Übersetzung afrikanischer Literaturen: Die Literaturvermittlerin Chudi Bürgi, bis 2020 Co-Geschäftsleiterin von Artlink, blickt zurück auf die Anfänge und zieht Bilanz zur gegenwärtigen Förderlandschaft.

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Die Reihe «Literaturmittag» fördert den Austausch zu Literaturen und Kulturen aus dem afrikanischen Kontinent. Jeder «Literaturmittag» hat einen Gast und einen thematischen Schwerpunkt. Als Werkstattgespräch begleiten sie die Erschliessung der Artikelsammlung Al Imfeld und greifen aktuelle Fragen auf. Konzept und Moderation der Reihe: Christa Baumberger und Nicole Schmid.

Die Runde ist offen, Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung unter: info@litar.ch

Die Literaturmittage finden bis auf Weiteres als Online-Veranstaltung statt. Sobald es die Situation erlaubt, laden wir wieder zur Tafelrunde mit Speis und Trank bei Litar ein.

Litar
Letzistrasse 23
CH-8006 Zürich


Fr 10. Januar 2020 | 10-12.00 Uhr, 14-15.30 Uhr

«Weltenweit»: Lesung und Tanz

Eine besondere Veranstaltung zum Jahresbeginn 2020: Wir verbinden Literatur und Tanz! 
Am Vormittag wird das neue Jahr tanzend begrüsst, am Nachmittag stellen die Schauspielerin Lilly Friedrich und die beiden Literaturwissenschaftlerinnen Christa Baumberger und Nina Debrunner, Herausgeberinnen des Textbandes "Mariella Mehr. Widerworte" (Limmat 2017), die jenische Schriftstellerin Mariella Mehr vor und lesen aus ihrem Werk. 

Die zwei Programmblöcke können einzeln besucht werden.

Gemeindesaal, Dorfplatz 1
5015 Erlinsbach/SO


Do 12. Dezember 2019 | 14-16 Uhr

Workshop Atelier Litera

Das Atelier Litera richtet sich an schreibinteressierte Schülerinnen und Schüler der Primar- und Oberstufe. Die Teilnehmenden verfolgen eigene Schreibprojekte und setzen sich mit aktuellen Themen und Texten auseinander. Das Atelier Litera ist Teil des schulischen Begabungsförderprogramms und wird in Zusammenarbeit mit dem Aargauer Literaturhaus durchgeführt.

Auf Einladung von Svenja Herrmann, Lyrikerin und Leiterin des Atelier Litera, gibt Litar einen Workshop zu Mariella Mehr und zu jenischer Literatur und Geschichte in der Schweiz.

Aargauer Literaturhaus, Lenzburg
Interne Veranstaltung

Weitere Informationen zum Atelier Litera finden Sie hier

Kooperation Aargauer Literaturhaus 


Sa 12. Oktober 2019 | ab 13.30 Uhr

4. Jenischer Kulturtag Innsbruck

Die jenischen Kulturtage wenden sich gegen das Vergessen und machen die jenische Gegenwart sichtbar. Sie setzen sich für die teils vergessenen und verschwiegenen, teils noch lebendigen Traditionen ein und vermitteln jenische Kultur jenseits von Stereotypen und der Romantisierung der fahrenden Lebensweise. Das diesjährige Programm umfasst Lesungen, Musik, Generationengespräche, eine Ausstellung und künstlerische Installation.  Ein Schwerpunkt ist dem Vinschgau und seiner Geschichte gewidmet. 

Das Programm finden Sie hier

Kulturbackstube, die Bäckerei
Dreiheiligenstrasse 210, 6020 Innsbruck (Österreich)
Freier Eintritt

Eine Veranstaltung der Initiative Minderheiten Tirol, in Kooperation mit Litar 


Di 17. September 2019

Mariella Mehr «fröhlich verwildern» | Lesung und Diskussion

Ist Mariella Mehrs Werk heute noch aktuell und kann man ihre Texte jungen Leserinnen und Lesern überhaupt zumuten? Was beschäftigt Schweizer Jugendliche, wenn Sie Texte von Mariella Mehr lesen? Und welche Bezüge hat Mariella Mehr zu Graubünden? Die Verlegerin Regula Malin und die Mariella Mehr-Expertin Christa Baumbergerstellen die SJW-Publikation Mariella Mehr. fröhlich verwildern – Geschichten und Gedichte vor und diskutieren diese und  weitere Fragen mit Schüler*innen und Lehrpersonen der Bündner Kantonsschule Chur. Die Schauspielerin Ursina Hartmann liest Texte von Mariella Mehr.

Bündner Kantonsschule Chur
Interne Veranstaltung

Kooperation SJW-Verlag


So 15. September 2019 | 11:30-13:00 Uhr

«Es wuchs das wort mir im mund» | Gehende Lesung mit Texten von Mariella Mehr

Die jenische Schriftstellerin Mariella Mehr (*1947) steht für eine engagierte Literatur. Ihr Werk umfasst Romane, Erzählungen, aber auch kämpferische Reden, Streitschriften und Gedichte. Wortgewandt, weiblich, wild – setzt sie sich seit den 1970er Jahren für die Jenischen und für viele weitere Aussenseiter ein. Als Jenische ist sie im Niemandsland der Literatur zu Hause, deshalb führt diese Veranstaltung hinaus aus dem Literaturhaus. Litar und die Agentur für Gehkultur «lerjentours» laden zu einer «Gehenden Lesung» durch Lenzburg ein. An ausgewählten Orten erklingen Mariella Mehrs Texte. Lassen Sie sich beim Spaziergang durch Lenzburg zum Weiterdenken verführen. Mit einer Einführung von Christa Baumberger (Leiterin Litar, Programmleitung "Weltenweit"), Lesungen der Aargauer Schauspielerin Lilly Friedrich und einer Intervention von Mariella Mehrs Sohn Christian Mehr.

Treffpunkt beim Aargauer Literaturhaus
Bleicherain 7, 5600 Lenzburg (10 Min. Fussweg vom Bhf. Lenzburg)

Bei sehr schlechtem Wetter findet der Anlass im Literaturhaus statt

Eintritt: 25.- CHF / 20.- CHF (red.) 
Im Eintrittspreis inbegriffen ist das  SJW-Heft Mariella Mehr. fröhlich verwildern - Geschichten und Gedichte und der Apero.

Ticketreservation

Kooperation Aargauer Literaturhaus | Lerjentours. Agentur für Gehkultur

 


Mi 26. Juni 2019 | 18:00 Uhr

Präsentation Mariella Mehr "fröhlich verwildern" / SJW-Vernissage 2019

Die Illustratorin Isabel Peterhans und die Mariella Mehr-Expertin Christa Baumberger stellen an der SJW-Vernissage 2019 die Publikation Mariella Mehr. fröhlich verwildern – Geschichten und Gedichte vor. Wie findet man Bilder zu den Texten und Gedichten der jenischen Autorin? Worin liegt die Aktualität von Mariella Mehrs Werk und kann man ihre Texte Jugendlichen überhaupt zumuten?  Diese und weitere Fragen werden im Gespräch diskutiert. Die Schauspielerin Rebekka Burckhardt liest Texte von Mariella Mehr.
Moderation: Martina Kuoni

Theater Stadelhofen, Zürich
Eintritt frei

Kooperation SJW-Verlag


Sa 15. Juni 2019 | 15:00 Uhr

Jenischer Sommermarkt | Ausstellung, Begegnung mit Jenischen, Essen und Musik

Camping Rania bei Zillis, Via Mala

Litar veranstaltet gemeinsam mit der Radgenossenschaft eine Führung durch den traditionellen jenischen Sommermarkt und die mobile Ausstellung. Das Ziel ist eine Begegnung mit Jenischen auf Augenhöhe. Die Teilnehmenden erhalten aus erster Hand Einblick in die Kultur und Geschichte der Jenischen. Sie erfahren viel über das heutige Leben der Jenischen in der Schweiz, über aktuelle Probleme und Anliegen. Das gemeinsame Abendessen und die Stubete mit jenischer Musik gibt Möglichkeit zum Austausch und Gesprächen mit Jenischen sowie vielen neuen Begegnungen. 

Camping Rania in Zillis

Der Campingplatz Rania liegt wunderschön am Eingang der wildromantischen Via Mala-Schlucht. Er wird von der Radgenossenschaft betrieben als ein Begegnungsort für Jenische, Sinti und für die Mehrheitsgesellschaft. Gleichzeitig ist es ein Stand- und Durchgangsplatz für Fahrende. Mehr Informationen finden Sie unter campingrania.ch

Praktische Informationen

Leitung:        
Daniel Huber, Präsident Radgenossenschaft

Anmeldung:
Bis 31. Mai 2019 bei Litar, info@litar.ch | 044 291 99 00
Der Sommermarkt und die Führung finden bei jeder Witterung statt. 

Kosten:         
Die Führung ist kostenlos (mit Kollekte).
Für das Abendessen wird ein Unkostenbeitrag von 25.- CHF erhoben. 

An-/Abreise:
individuell mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln: Rhätische Bahn bis Thusis, Postauto ab Thusis bis "Zillis, Rania". Das Postauto hält direkt beim Camping Rania. 

Unterkunft:  
Zeltübernachtung auf dem Camping Rania. Anmeldung: 081 661 11 62 oder info@campingrania.ch. In Zillis, Andeer und Thusis gibt es diverse Hotels. Vom Camping Rania besteht ein Taxiservice in alle drei Ortschaften.

Kooperation Radgenossenschaft

Weitere Informationen und Anmeldung: info@litar.ch


Do 6. Juni 2019 | 19:30 Uhr

«Märchen der Roma – sammeln und übersetzen» | Lesung und Diskussion

Dornröschen, Schneewittchen und Aschenputtel – die Märchen der Brüder Grimm kennt hierzulande jedes Kind. Doch wer kennt die Märchen der Kalderaš und der Arlije? Die Märchen der Roma sind voller Humor, mal anzüglich, mal versponnen, allemal verquer und voller überraschender Pointen. Christiane Fennesz-Juhasz, Kustodin am Phonogrammarchiv Wien, und Dieter Halwachs, Linguist an der Universität Graz, haben während vielen Jahren die Sprache Romani erforscht, mündlich tradiertes Erzählgut gesammelt und eine zweisprachige 6-bändige Ausgabe mit Märchen der Roma herausgebracht. Zusammen mit Melitta Depner, Literaturübersetzerin aus dem Romani, geben Sie einen Einblick in diese unbekannten Sprach- und Literaturwelten. Christa Baumberger, Leiterin der Stiftung Litar, führt in den Abend ein. Moderation: Jennifer Khakshouri

Ort: Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Reservation und Karten kaufen: Literaturhaus.ch

Kooperation Übersetzerhaus Looren


Sa 4. Mai 2019 | ab 15:30 Uhr

Literaturtag Eglisau «Jenisch in der Schweiz» | Lesungen, Gespräch, Film

Der diesjährige Literaturtag Eglisau ist dem Thema «Jenisch in der Schweiz» gewidmet. Das Programm ist vielfältig und ermöglicht, jenische Herkunft und Kultur von verschiedenen Seiten kennenzulernen. Hauptsächlich aber möchte der Anlass Vorurteile abbauen und Falschbilder gegenüber dieser schweizerischen Minderheit korrigieren. 

Das Programm beginnt mit einer Hommage an Mariella Mehr. Christa Baumberger, Leiterin der Stiftung Litar und Herausgeberin von «Mariella Mehr. Widerworte. Geschichten, Gedichte, Reden, Reportagen (Limmat 2017), präsentiert das vielfältige schriftstellerische Schaffen der bekanntesten jenischen Autorin der Schweiz. Mit einer Textlesung der Schauspielerin Lilly Friedrich

Die Literaturzeitschrift «orte» feiert die Vernissage der Frühjahrsausgabe 2019 zu Lyrik von Roma, Sinti und Jenischen. Die Redakteure Regina Füchslin und Cyrill Stieger stellen die Ausgabe vor und die Schauspielerin Noémie Alexa Fialarezitiert jenische Gedichte. 

Die Schweizer Autorin Michèle Minelli und die Fotografin Anne Bürgisser stellen ihren eindrücklichen Text- und Fotoband «Kleine Freiheit. Jenische in der Schweiz» vor. Dazu werden grossformatige Aufnahmen gezeigt, die Anne Bürgisser als Mitreisende von Jenischen machte. 

«Jung und Jenisch» – der Film von Martina Rieder und Karoline Arn befasst sich speziell mit der jungen Generation der fahrenden Jenischen in der Schweiz, ihren Erfahrungen, Lebensentwürfen, Wünschen und Visionen. Die beiden Regisseurinnen sind in Eglisau anwesend, sie erzählen von ihrer Arbeit rund um den Film und führen ein Publikumsgespräch.

Praktische Informationen

Ort: Aula Städtlischulhaus, Obergass 57, Eglisau
Freier Eintritt | Reservation und Information: Tel.: 079 730 80 27, meinrad.pfister@gmx.ch
Programm als PDF zum Herunterladen

Programm in Kooperation mit Litar