Stimmlos
Literatur und (Un)Recht

Welche Stimmen hören wir und wem wird die Stimme versagt? Litar gibt Autorinnen und Autoren eine Stimme, die aus verschiedenen Gründen zu wenig gehört wurden. Manche waren in Anstalten interniert, administrativ versorgt oder sogar entmündigt. Andere haben sich ins Schweigen zurückgezogen und sind irgendwann verstummt. Geblieben sind schriftliche Spuren, Erzählungen und Romane, Lebensdokumente und manchmal auch bildnerische Werke. Das Programm «Stimmlos» versteht sich als ein Verstärker: Es folgt den leisen Stimmen, gibt Unerhörtem einen Raum und präsentiert Geschichten, die noch gar nicht aufgeschrieben sind.


Publikation
Friedrich Glauser «Jeder sucht sein Paradies…»
Briefe, Berichte, Gespräche

Herausgegeben von Christa Baumberger
Illustrationen von Hannes Binder 

Friedrich Glauser, geboren am 4. Februar 1896 in Wien, gehört zu den wichtigsten Schweizer Autoren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zu seinem 125. Geburtstag taucht der vorliegende Band tief ein in die Welt des Autors in Form von Briefen – darunter zahlreiche Neufunde –, Berichten, literarischen und psychiatrischen Gutachten und Dokumenten.

«Jeder sucht sein Paradies» entfaltet eine Collage aus unterschiedlichen, zum Teil widersprüchlichen Stimmen, die Glauser in seiner ganzen Komplexität der Zeit-, Schaffens- und Lebensumstände zeigen. Mehr als die Hälfte der Dokumente sind unpubliziert, insbesondere die Gesprächsprotokolle des Vormunds: Hier hört man erstmals Glauser sprechen, unverstellt und unmittelbar am Puls der Ereignisse. Glausers Werk, das bis heute nichts von seiner Aktualität und literarischen Kraft eingebüsst hat, ist erwachsen aus den schwierigen Lebensumständen, dem Netzwerk aus Psychiatrie, Polizei, Behörden ebenso wie den Anstaltsaufenthalten, der Flucht in die Fremdenlegion und den Verstrickungen in die Morphiumsucht..

Friedrich Glauser. «Jeder sucht sein Paradies...»
Briefe, Berichte, Gespräche
Herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort von Christa Baumberger
Unter Mitarbeit von Marco Neuhaus 
Illustrationen von Hannes Binder
Limmat Verlag Zürich, 2021
Info und Bestellung

 

Medienspiegel
Schwäbische Zeitung, 15.02.2021, Kultur leben
Kulturtipp, 5/2021, Porträt eines Hadernden
3sat, Kulturzeit Buch-Tipp, 10.02.2021, Friedrich Glauser
Buchkultur Magazin, 1/2021, Ein Leben lesen 
SRF 1, 09.02.2021, Buchzeichen-Stammtischrunde
Tages Anzeiger, 08.02.2021, Zürcher Neuerscheinungen | Alles neu: Verlorenes Paradies
SRF Tagesschau, 04.02.2021, 125 Jahre Friedrich Glauser
SRF 2 Kultur aktuell, 04.02.2021, Der Süchtige, der süchtig macht
CH Media: Aargauer Zeitung, St. Galler Tagblatt, Solothurner Zeitung ..., 04.02.2021, Ein Leben im Souterrain
Die Zeit, 03.02.2021, Er selbst war ein ganz anderer
Sonntagsblick Magazin, 31.01.2021, Neue Dokumente lassen Friedrich Glauser aufleben
Tagblatt Zürich, 20.01.2021, Im Netzwerk der Abgründe (Seite 38)


Friedrich Glauser
Briefe und Dokumente

Ausgewählte Briefe zeigen den Stimmkünstler Friedrich Glauser. Die Briefe führen mitten hinein in das Netzwerk von Vater, Vormundschaftsbehörden, Psychiatrie und Polizei. Sichtbar wird erstmals auch ein zweites weibliches Netzwerk von Frauen, die Glauser emanzipiert und eigenständig umgeben. 
Die Reihe wird fortgeführt bis die Installation «Friedrich Glausers Zelle» eröffnet werden kann.

 

Friedrich Glauser an Elisabeth von Ruckteschell aus der Anstalt Burghölzli, Zürich

Samstag 14. Aug. 20

Für dich schreib ich das kleines Lison, weil ich allein bin und niemandem erzählen kann als dir. Es hätte keinen Sinn für mich zu schreiben. Dies ist nicht Pose oder Litteratur, sondern es ist ganz einfach so. Ich bin müd heute und dumm, es regnet. Der Saal in dem ich sitze ist voll Rauch und Geschrei. Zwei braune Tische langweilen sich und dehnen sich gegen die harte Wand der umgebenden Stühle. Und das grüne Tuch bedeckt das Billard. An den Fenstertischen jassen die Leute, kreischen, lachen. Ein kleiner Buckliger mit grüner Schürze (er schläft in meinem Zimmer und hat Schweißfüße) krächzt ein heiseres Lachen wenn er Karten mit geballter Faust auf den Tisch trumpft. Ein dicker alter Mann, Schaeppi heißt er, steht daneben und gibt Ratschläge. Weiße Watte quillt hervor unter einem schwarzen Kreis der sein Auge bedeckt. Sein Sohn habe ihn hierher getan, klagt er, weil er zuviel trank. Er ist wie ein guter alter Papa, gar nicht alkoholikergrob, verschenkt Äpfel und lächelt gütig unter gelblichem Schnurrbart. Der Kopf ist rund wie der Körper; er hat fleischige Hände und klopft mir bisweilen väterlich auf den Kopf. Draussen regnets ununterbrochen und der Tag war lang. Am Morgen im Saal, der überfüllt war, denn heute wird nicht gearbeitet weil man rasiert. Am nachmittag Kohl gepflanzt. Dann in einem Schundroman gelesen bis zum Abendessen. Gestern hab ich dir einen langen Brief geschrieben und wollte ihn mitgeben, aber Monsieur hat scheint es das letztemal geflucht. Nun weiß ich nicht mehr wie ich zu dir kommen soll, Kleines. Bist du weit oder nah? Mir ist sentimental zu Mute und ich sehne mich. Lebwohl.

 

Kontext

Glauser begab sich auf Anraten von Hans Raschle nach der Flucht aus der Irrenstation Holligen im August 1920 in die Psychiatrische Anstalt Burghölzli in Zürich. Das Ziel war ein psychiatrisches Gegengutachten zu erstellen zur Diagnose, die 1919 in der Klinik Bel-Air in Genf gestellt worden war und auf «Dementia praecox» lautete. 

Bild: Plan von Friedrich Glauser des Burghölzli-Hügels. Zürich, 22. August 1920 © Schweizerisches Literaturarchiv. Foto: Schweizerische Nationalbibliothek Bern
Aus: Friedrich Glauser «Jeder sucht sein Paradies…». Briefe, Berichte, Gespräche. Herausgegeben von Christa Baumberger. Zürich, Limmat Verlag 2021.


 

Telegramm zum Ausbruch aus der Irrenstation Holligen

Bern 30. Juli 1920

Polizeikommando zuerich

Glauser friedrich karl, von muri, 1896, geisteskrank, sieh z.p.a. 1920 art 5103, ist letzte nacht aus der irrenstation holligen entwichen, offenbar unter mithilfe einer aeltern frauensperson namens ruckteschell aus zuerich stop beide duerften sich vermutlich in zuerich aufhalten stop ersuchen um verhaftung des glauser und direkte zufuehrung an 1. Amtsvormund dr schiller zuerich
= stadtpolizei


Ausführlicher Polizeirapport zum Ausbruch aus der Irrenstation Holligen

gegen Glauser Friedrich Karl

betrifft: Entweichung aus der Irrenstation Holligen

 

Bern, den 30. Juli 1920

An die Städt. Polizeidirektion II. Abteilung Bern

Donnerstag den 29. Juli um 20.00 wurde von Polizist Müller IV auf hiesiges Fahndungsbureau telephonisch der Bericht erstattet, dass ein unbekanntes Paar mit einem Automobil nach Zollikofen gefahren sei. Bei diesen Leuten müsse etwas nicht in Ordnung sein. Am Bahnhofe konnten wir dann bei den Chauffeuren Bigler und Graber folgendes in Erfahrung bringen.

Um 19.15 sei ein unbekanntes Frauenzimmer nach dem Bahnhofe gekommen und habe den Chauffeur Graber gebeten, sie nach der Eggimannstrasse zu führen. Vor der Abfahrt habe sie ihm erklärt, dass sie an der Eggimannstrasse an das Fenster klopfen werde, dann solle er sofort anhalten und den Wagen wieder nach der Stadt zu kehren. Im weiteren gab sie ihm zu verstehen, es werde dann ein jüngerer Bursche zu ihr in den Wagen kommen und mit ihr nach der Stadt fahren. Graber ist dann mit dem Frauenzimmer nach der Eggimannstrasse gefahren und als sie ihm das Zeichen zum Halten gab, hielt er an. Als er noch mit dem Umkehren des Wagens beschäftigt war, sei ein unbekannter Bursche eiligst daher gekommen und sei schnell in den Wagen hineingesprungen. Vorher habe die Frauensperson die Tuchvorhänge an den Fenstern heruntergelassen, sodass der Wagen vollständig abgeschlossen war. Nun habe ihm die Frau als Ziel das Hotel zum roten Kreuz angegeben. In der Meinung es handle sich um das Hotel zum Eidg. Kreuz an der Zeughausgasse sei Graber dorthin gefahren. An der Spitalgasse vor dem Geschäft Hirschel habe er anhalten müssen und die beiden Personen hätten die Fahrt bezahlt und seien ausgestiegen. Während der Fahrt von der Eggimannstrasse nach der Spitalgasse habe sich der Unbekannte vollständig umgekleidet. Graber ist dann mit dem Taxameter wieder nach dem Bahnhofe gefahren. Kaum war er dort, als das Frauenzimmer wieder kam und seinen Wagen bestieg; sie müsse nach Zollikofen oder Freiburg fahren. Sie verliess aber den Wagen sofort wieder mit dem Bemerken, der Wagen sei zu wenig verschlossen. Sie ging hierauf zu dem Taxi Nr. 2 (Chauffeur Rindlisbacher) und fuhr mit ihm nach dem Bärenplatz, wo vor der Wirtschaft zur Börse, auch der Unbekannte wieder in den Wagen hineinstieg. Rindlisbacher musste nun mit den beiden nach der Tiefenau fahren. Beide benahmen sich äusserst aufgeregt und waren sehr pressant. Nachdem dann Rindlisbacher zurück kam und wir die Fahrtrichtung der beiden wussten, telephonierte ich an Feldw. Studer, der dann den Befehl gab, den beiden Personen mit einem Taxi nachzufahren und sie zu kontrollieren. Wir fuhren sofort mit dem Chauffeur Bigler nach der Tiefenau und konnten hier feststellen, dass die beiden kurz vor 20.00 mit der Bahn nach Zollikofen gefahren seien. Sofort fuhren wir ebenfalls nach Zollikofen. Hier konnten wir aber die beiden nicht mehr finden, da sie vermutlich um 20.10 mit dem Zug nach Solothurn gefahren waren. Wir telephonierten an die Kantonspolizei Solothurn und ersuchten um Kontrolle der beiden Personen, falls sie bis dort fahren würden. Das Telephon langte noch zur rechten Zeit in Solothurn an.

Auf der Rückfahrt nach Bern kontrollierten wir noch sämtliche Wirtschaften, doch ergebnislos. In Bern wurde der Unbekannte in der Wirtschaft zur Börse gesehen. Hier will ihn niemand kennen. Nach Mitteilung der Kantonspolizei in Solothurn sind die beiden Personen nicht bis dorthin gefahren. Ohne Zweifel müssen sie vorher den Zug verlassen haben.

Da die städt. Irrenstation Holligen sich in der Nähe der Eggimannstrasse befindet, haben wir Freitag den 30. Juli 1920 um 8.00 den Verwalter Fuchser angefragt, ob dort eventuell ein Pflegling entwichen sei. Wir erhielten richtig auch die Antwort, dass Donnerstag den 29. ds. zwischen 19 und 20.00 Uhr der Pflegling Glauser, Friedrich Karl, Sohn des Karl Peter und der Friederike Skubitz, von Muri, Bern, geb. den 4. Februar 1896, ledig, Schriftsteller, entwichen sei. Glauser ist ein gemeingefährlicher Geisteskranker, der am 14. Juli 1920 in hiesiger Stadt aufgegriffen und der Irrenstation Holligen zugeführt wurde. Der I. Amtsvormund von Zürich, Herr Dr. Schiller hatte gegen Glauser im Schweiz. Polizei-Anzeiger einen Steckbrief erlassen. Dieser Steckbrief ist seither revoziert worden.

Die unbekannte Frauensperson, die dem Glauser zu der Flucht verholfen hat, ist ohne Zweifel identisch mit einer gewissen Elisabeth von Ruckteschell, vermutlich wohnhaft in Zürich oder Ronco, Kanton Tessin. Die Ruckteschell hat den Glauser öfters besucht, so auch Donnerstag den 29. ds. Ohne Zweifel wurde auch an diesem Tage die Verabredung zur Flucht getroffen. Die Ruckteschell hat dem Glauser von Zürich aus öfters Pakete und Briefe zugeschickt. Nach den angegebenen Signalementen kann kein Zweifel sein, dass die beiden Unbekannten, die mit den Taxametern in Bern umhergefahren sind, mit Glauser und der Ruckteschell identisch sind.

Nach einer telephonischen Meldung der Amtsvormundschaft Zürich soll die Ruckteschell in Ronco, Tessin wohnen und es ist anzunehmen, dass sich auch Glauser dort aufhält. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist die Ruckteschell in der Lage, den genauen Aufenthaltsort des Glauser angeben zu können.

Die sofortige Ausschreibung des Glauser im «Schweiz. Polizei-Anzeiger» zur Verhaftung dürfte angezeigt sein.

Auslagen für Autofahrt, Telephon, Fr. 29.60.

Gygax, Corp.

Wyss. Pol.

Wenger I Pol.

 

Kontext

Ein Polizeirapport wie ein Krimi. Elisabeth von Ruckteschell verhilft Glauser am 30. Juli 1920 zur Flucht aus der Irrenstation Holligen bei Bern. Das Liebespaar entkommt per Taxi, zu Fuss und im Zug und gelangt schliesslich nach Baden, wo Glauser beim Ehepaar Raschle unterkommt. Der Jurist und Stadtschreiber Hans Raschle setzt sich 1920/21 stark für Glauser ein.

Bild: Telegramm der Städtischen Polizeidirektion Bern. Bern, 30. Juli 1920 © Stadtarchiv Zürich, Foto: Widmer&Fluri, Zürich
Aus: Friedrich Glauser «Jeder sucht sein Paradies…». Briefe, Berichte, Gespräche. Herausgegeben von Christa Baumberger. Zürich, Limmat Verlag 2021.


 

Friedrich Glauser an Charles Glauser

Zürich den 4. März 1917

 Lieber Vater

Soeben erfahre ich, dass du gedenkst mich unter Kuratel stellen zu lassen. Seit vier Wochen habe ich nichts von mir hören lassen, weil ich an einer Lungenentzündung im Spital krank lag. Es ist dies nicht meine Schuld. Ich begreife, dass du nichts mehr mit mir zu tun haben willst, habe jedoch noch eine letzte Bitte an Dich. Würdest du so gut sein und mich ein letztes Mal mit Dir sprechen lassen. Es gibt Dinge, die ich Dir mitzuteilen habe und die nicht schriftlich abgemacht werden können. Ich besitze schon meinen Pass nach Deutschland, brauche jedoch noch das Visum vom deutschen Consulat. Wurdest du so gut sein mir eine Bescheinigung zu schreiben, die von der Polizeibehörde Mannheim unterschrieben, und sagt, dass du mich wegen dringender Familienangelegenheiten sprechen musst. Es ist dies eine letzte Bitte, die ich an Dich richte, ich möchte gern, bevor wir ganz voneinander gehen, noch einmal Dir sagen und erklären was an Missverständnissen zwischen uns liegt. Ich bitte Dich, keine weiteren Schritte zu unternehmen bevor wir nicht miteinander gesprochen. Es ist, glaube ich, besser uns mundlich zu verständigen, als durch Einmischung des Gerichtes einen Prozess herbeizuführen.
Die Sache mit dem Buchhändler Bachmann beruht auf einem Missverständnis, das nun gelöst ist. Ich habe mit ihm gesprochen und er zieht seine Polizeiklage zurück.
Da ich im Spital war, habe ich mein Zimmer aufgegeben, sei bitte so gut, und schicke den Brief an

F. Glauser bei Herrn Max Forrer,
Plattenstr. 26, Zurich

Mein Freund wird ihn mir übergeben. Entschuldige, dass ich Dich noch einmal belästige, ich erkläre Dir auch mündlich warum nichts aus meiner Reise nach Amerika geworden ist.

Deiner Antwort entgegensehend, verbleibe ich mit den besten Grüssen

Dein Sohn

F. Glauser

 

Kontext

1917 eskaliert der seit langem schwelende Konflikt zwischen Friedrich Glauser und seinem Vater. Charles Glauser schreibt erboste Briefe an die Polizeidirektion Zürich und fordert wirkungsvolle Massnahmen gegen seinen Sohn. Auf Betreiben des Vaters bekommt Friedrich Glauser einen Beistand und wird Anfang 1918 mit 22 Jahren wegen «liederlichem Lebenswandel» entmündigt. Die Vormundschaft bleibt bis zu Glausers Tod 1938 bestehen. 

Bild: Postkarte von Charles Glauser an die Polizeidirektion Zürich. Mannheim, 25. Februar 1917 © Stadtarchiv Zürich, Foto: Widmer&Fluri, Zürich
Aus: Friedrich Glauser «Jeder sucht sein Paradies…». Briefe, Berichte,  Gespräche. Herausgegeben von Christa Baumberger. Zürich, Limmat Verlag 2021.


Die Abbildung zur Reihe «Stimmlos» wurde freundlicherweise vom Historiker Bernhard C. Schär zur Verfügung gestellt. Sie stammt aus einem Buchbeitrag zu Ibu Silla, der Mutter des ersten Schweizer Parlamentarier «of color», des Nidwaldners Alois Wyrsch. Erschienen in: «Ausgeschlossen einflussreich», heraus­gegeben von Lisia Bürgi und Eva Keller. Basel, Schwabe Verlag 2020. Der Artikel ist in gekürzter Form in der Republik vom 15. Dezember 2020 erschienen: Wie eine Frau aus Borneo die Gründung der Schweiz prägte.